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Kraft
Prinzip der Muskelkontraktion
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Das Prinzip der Muskelkontraktion und -entspannung erkannten Wissenschaftler schon in den fünfziger Jahren.

Seither haben sie das Wissen über den Mechanismus immer weiter verfeinert. Einen Meilenstein setzten amerikanische und deutsche Forscher 1993 : Sie klärten die räumliche Struktur der Myosinköpfe bis ins Detail auf und bestätigten dabei erneut das sogenannte Gleitfilamentmodell der Muskelkontraktion : Im Ruhezustand sind die gekrümmten Myosinköpfe an den Aktinkabeln eingehakt. Wenn ein Molekül Adenosintriphosphat (ATP), das energetische Wechselgeld des Körpers, sich mit einem Kopf verbindet, löst dieser die als Querbrücke bezeichnete Verbindung, richtet sich gerade aus und hakt ein Stück weiter am Aktinstrang ein.

In dem Moment, da der Kopf sich wieder krümmt, zieht sich das Sarkomer zusammen. Der Vorgang ähnelt dem Tauziehen, bei dem die Seilmannschaften ziehen, nachfassen, ziehen.

Fünf-bis 50mal pro Sekunde läuft ein solcher Zyklus in jedem Sarkomer ab. Etwa 20 Milliarden Querbrücken müssen mitwirken, damit der Muskel ein einziges Gramm anheben kann.



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