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Verletzungsstatistik
  • Fast ein Drittel der Unfälle ereignet sich beim Fußballspielen. Auf Platz zwei der Verletzungsliste steht das Skilaufen, gefolgt von Handball und Tennis, dann folgen Unfälle beim Inline-Skating.
  • Sportler verletzen sich am häufigsten am Kniegelenk. Am häufigsten sind Bänderrisse und Meniskus-Läsionen.
  • Freizeitsportler sind besonders verletzungsgefährdet. Etwa 15 Prozent aller Fußverletzungen durch Sport treten am Wochenende auf.
Verletzung Beim Schulsport verletzen sich Schüler am häufigsten bei Ballspielen. Fast 20 Prozent der Verletzungen ereignen sich beim Basketball.

"Die Verletzungsrate ist bei diesem Trendsport nach den bisher verfügbaren Statistiken gar nicht mal so hoch", berichtete Dr. Karl-Heinz Kristen, Orthopädische Abteilung des Donauspitals im SMZ-Ost, Wien, beim 14. Kongress für Sportorthopädie und -traumatologie (GOTS) in München berichtet "Sie liegt bei zwölf Verletzten pro 1000 Rollschuhfahrer pro Jahr, eine Unfallrate ähnlich der bei Ballsportarten wie Basket- oder Volleyball. Gefährdet sind allerdings besonders Anfänger."

Etwa die Hälfte aller Verletzungen beim Inline-Skating ereignen sich nach Angaben von Kristen bei ungeübten Fahrern. "Ein großes Problem bei diesem Sport ist, da die Schutzausrüstung (Helm, Protektor am Handgelenk, am Ellbogen und am Knie) noch von zu wenigen getragen wird. Etwa 40 Prozent tragen gar keinen Schutz", so Kristen, höchstens zehn Prozent alle Protektoren.
Verletzung Bein
"Ärzte haben hier eine Schlüsselfunktion. Sie sollten ihre Patienten auf die Bedeutung der Schutzkleidung als Prävention hinweisen", betonte der Orthopäde. Am häufigsten verletzen sich Inline-Skater am Handgelenk, an der Hand oder den Fingern. Der Anteil dieser Traumata liegt nach Angaben von Dr. Manfred Dingerkus von der TU München bei über 50 Prozent.

Sehr häufig sind es Frakturen, etwa des Unterarms oder des Radius. Hautverletzungen haben einen Anteil von 30 bis 40 Prozent. Kopf- und Gesichtsverletzungen seien relativ selten. Ganz wichtig: Solche Verletzungen sind in zwei Studien 1995 und 1997 an der Münchner Orthopädischen Universitätsklinik bei keinem Fahrer registriert worden, der einen Helm trug.

Knieverletzungen haben nach Angaben von Dingerkus nach dem Ergebnis dieser beiden Untersuchungen leicht zugenommen, vor allem bei Frauen. Bei starker Gewalteinwirkung würden auch die Schützer nicht immer Verletzungen verhindern können, so die Erfahrung des Orthopäden.





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