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Superkompensation
Theoriemodell der Superkompensation:
(experimentell nur für Prozesse des Glykogenstoffwechsels nachgewiesen)
Belastung - Störung der Homöostase - Anpassung - erhöhter Funktionszustand

unterschwelliger Reiz > keine Anpassung
zu hoher/häufiger Reiz > übertraining
spezifisch richtige Reize > Anpassung (optimale Abstimmung von Umfang, Itensität und Erholung)


Superkompensation  

1 Phase = Belastung - Störung der Homöostase, 2 Phase= Anpassung, Kompensation, 3 Phase = erhöhter Funktionszustand der Abnahme, Superkompensation, 4 Phase = Reversion

Ausprägungen von Anpassungsprozessen können weder kurz- noch langfristig als unendlich fortsetzbar betrachtet werden. Die individuell bedingte Grenze ausschöpfbarer Anpassungsreserven wird als Anpassungsreserve bezeichnet.

Je intensiver innerhalb physiologischer Grenzen ein Organ gefordert wird, desto stärker paßt es sich der Belastung an, desto leistungsfähiger und widerstandsfähiger wird es. Darum stellen Sport und körperliches Training in der heutigen technisierten Welt ein natürliches Gegenelement gegenüber dem zwangsweise auftretenden Beanspruchungs- / Bewegungsmangel dar.

Superkompensationseffekt

Veranschaulichungsschema des zeitlichen Ablaufs der Glykogenspeicher - Superkompensation (mod. nach Jakowlev 1977)

Effektives Trainingshandeln ist auf dem heutigen Entwicklungsniveau der Trainingspraxis zwar immer theoriegeleitet, d.h. es basiert immer auf verallgemeinerten Konzepten und Modellen, es setzt aber zusätzlich ein großes Maß an subjektiver Erfahrung der beteiligten Sportler / innen, Trainer / innen und Betreuer / innen voraus.



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